Praxis-Salud
Naturheilkunde

Ernährung

Cortison ist den meisten anderen Hormonen übergeordnet. Es ist sehr wichtig für den Körper. Es hat im Tagesverlauf ein Hoch und ein Tief, was an Yin und Yang Regelkreise erinnert.

 Cortison steuert unsere Energiebereitstellung und es bestimmt auch wie unser Immunsystem reagiert.

Cortison ist ein Hungerhormon, es entsteht, wenn Stress durch Hunger vorhanden ist. Weil wir nachts im Schlaf normalerweise fasten, ist das Cortison  normalerweise morgens um 3 bis 5 Uhr sieben mal höher als abends. Bei Long Covid oder ME/CFS ist Cortison oft am morgen niedriger als abends, also umgedreht. Es hat sich verausgabt.

Warum ist das für die Ernährung wichtig?

Fasten Kuren können in dem Fall, dass Cortison morgens niedrig ist, zu mehr Gehirnnebel führen, weil zuwenig Energie bereitgestellt wird.

Ich rate hier zu keiner Eliminationsdiät, denn alles was Stress macht schadet ebenso.

Fastfood oder ein Glas Wein mit Freunden ist mal ok. Wenn es fünf Gläser am Abend werden kann das belasten.

Im Mikrobiom des Darms werden wichtige Immunstoffe und Entspannungsstoffe wie Serotonin und GABA gebildet. Über verschieden Neurotransmitter (z.B Serotonin), ist der Darm direkt mit dem Gehirn verbunden. Daher ist es wichtig, unsere Darmbakterien gut zu pflegen. Eine antientzündliche Ernährung kann helfen. 

Eine antientzündliche Ernährung besteht im wesentlichen aus Gemüse und Ballststoffen, insbesondere sind Beeren, Brokkolisprossen, Spinat und Avocados erwähnenswert, welche Antioxidantien und  Phytonährstoffen enthalten. Auch  Gesunde Fette: Olivenöl, Leinöl, Öl aus  Nüssen und fettreichem Fisch, wie z.B der Makrele, oder alternativ Algenöle (bei veganer Ernährung) enthalten Omega-3-Fettsäuren, die entzündungshemmend wirken können. Ausserdem ist die Reduktion von Zuckern, Hefen und gesättigen Fetten, Alkohol und verarbeiteten Lebensmittel sinnvoll.